Pinneberg-Steinburg

Kinderbetreuung in Kindertagesstätten

Für einen guten Start

Kindern ein Aufwachsen mit gleichen Chancen zu ermöglichen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, dafür setzt sich der ASB mit seinen vielfältigen Betreuungs- und Freizeitangeboten für Kinder ein.

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Ein guter Start im Kindergarten des ASB

Mehr als Betreuung
Unter dem Leitspruch „Beziehungen und Bildungsmomente gestalten“ schaffen wir in unseren Kitas die Bedingungen, die Kinder brauchen, um sich wohl zu fühlen und gut zu entwickeln. Unsere Kompetenz umfasst die gesamte Breite der institutionellen Kindertagesbetreuung. Vom Krippenkind bis zum Schulkind. Dabei hat der ASB stets auch die Bedürfnisse der Eltern im Blick, die sich eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen. Deshalb sind ganztägige und ganzjährige Öffnungszeiten bei uns Standard. In vielen Einrichtungen bieten wir außerdem flexible Betreuungsmöglichkeiten wie Gleitzeitmodelle oder Zehnerkarte an.

Bildung ist bunt
In jedem Staunen steckt ein Bildungsanlass, in jeder Erkenntnis eine neue Frage. Bildung ist so bunt wie das Leben. Mit ihrem unverstellten Blick auf die Dinge fordern Kinder von uns oft Antworten auf ungewöhnliche und verblüffende Fragen. Doch statt ihnen Antworten zu geben, setzen wir Impulse. Wir befähigen sie, sich bei auftretenden Fragen oder Herausforderungen selbst
suchend und forschend in Bewegung zu setzen. Vorgefertigte Lösungen und vorweggenommene Antworten rauben Kindern ihre Chance, selbst Entdeckungen zu machen und stolz auf eigene Lösungen zu sein. Wir haben die Aufgabe, Bildung als ganzheitlichen Prozess zu gestalten, also die Sinne, den Geist, das Herz und die Hände des Kindes miteinander zu aktivieren und zu verknüpfen.

Die sechs Bildungsbereiche
In den Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein werden sechs Bildungsbereiche benannt: Körper, Gesundheit, Bewegung – Sprache, Schrift, Zeichen, Kommunikation – Mathematik, Naturwissenschaft, Technik – Ethik, Religion, Philosophie – Musisch-ästhetische Bildung, Medien – Kultur, Gesellschaft, Politik. Diese Oberbegriffe verdeutlichen, wie vielschichtig die pädagogische Arbeit ist. Sie regen uns dazu an, sich gemeinsam mit den Kindern in das „pralle“ Leben zu stürzen, in eine Welt, die unendlich viel zu bieten hat.

Querschnittsdimensionen
In allen Prozessen sollen sich die sogenannten Querschnittsdimensionen wiederfinden. Das sind: Genderbewusstsein, Partizipation, Interkulturalität, Inklusion, Nachhaltigkeit und Lebensweltorientierung. Wir betrachten diese als unabdingbare Parameter einer zeitgemäßen Pädagogik. ASB-Kitas sind lebendige Lernorte, in denen Platz ist für naturwissenschaftliche Experimente, für ästhetische Erfahrungen, für Naturerlebnisse, für Philosophieren und tausend andere Dinge, die Kindern allein oder in Gemeinschaft Spaß machen.

Beziehungen mit Tiefgang
Je jünger das Kind ist, desto wichtiger ist die Beziehung. Aus der Forschung ist bekannt, dass Kinder mit einer sicheren emotionalen Bindung über eine höhere soziale Kompetenz verfügen und seltener aggressives Verhalten zeigen. Sie sind kreativer und ausdauernder bei Leistungsanforderungen und haben in schwierigen Situationen bessere Bewältigungsmechanismen als Kinder mit einer unsicheren Bindungsentwicklung. Die Qualität der Bildung hängt ab von der Qualität der Beziehungen. Selbstbildung gelingt Kindern, wenn wir Erwachsenen ihnen Herausforderungen zutrauen, wenn wir sie bei Rückschlägen trösten und ermutigen, wenn wir ihnen Zeit geben, etwas nochmal und nochmal zu üben. Die Erzieherin-Kind-Beziehung muss dabei ständig dem natürlichen Wechselspiel von Nähe und Distanz, von Selbstbestimmung und Verbundenheit stand halten können.
Wir tragen in unseren ASB-Kitas die Verantwortung dafür, dass ein Kind niemals beschämt wird, dass es sich bedingungslos wertgeschätzt fühlt. Nur starke Kinder teilen mit uns ihre Sorgen und ihre Erfolge.

Sanfte Übergänge
Eine erfolgreiche Eingewöhnung ist der wesentliche Faktor für das Wohlbefinden des Kindes in der Krippe. Nur wenn das Kind sich wohl fühlt, können auch die Eltern mit einem guten Gefühl und ruhigen Gewissens zur Arbeit gehen. Unser Eingewöhnungskonzept orientiert sich an dem Berliner Modell nach Laewen, Andres und Hedevari. Die dafür entwickelten Verfahrensschritte und Verhaltensgrundsätze dienen einem möglichst sanften Übergang von der Familie zur Krippe. Ziel ist zum Einen der Aufbau einer sicheren Bindung zwischen Kind und Bezugserzieherin. Zum Anderen soll die Basis gelegt werden für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Erzieherin und Eltern. All dies braucht Zeit: Zeit für das Kind, damit es sich schrittweise vertraut machen kann mit Menschen, Räumen und Abläufen. Zeit für die Eltern, um ihre Fragen beantworten und den Informationsaustausch gewährleisten zu können. Und Zeit von den Eltern, auf deren Anwesenheit das Kind in der ersten Zeit unbedingt angewiesen ist. Mit Abschluss des Betreuungsvertrages verpflichten sich die Eltern dazu, in den ersten zwei Wochen - und wenn notwendig länger - die Eingewöhnung in der Krippe zu begleiten. Auch der spätere Übergang von der Krippe in die Elementargruppe und der Wechsel in die Schule werden von unseren Teams mit Sorgfalt geplant und einfühlsam Schritt für Schritt umgesetzt.

 

Ihr Ansprechpartner für dieses Thema

Alexander Frädrich

Landesfachreferent ASB-Kindertagesstätten

ASB Landesverband Schleswig-Holstein e.V. Kieler Straße 20 a, 24143 Kiel

Telefon: 0431 - 70 69 40 , Telefax: 0431 - 70 69 4-40
E-Mail: a.fraedrich(at)asb-sh.de

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